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Grußworte

Grußwort von Petra Roth,
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Christopher Street Day in Frankfurt am Main heiße ich Sie herzlich willkommen.

Gleichberechtigung bedeutet: Die sexuelle Orientierung eines Menschen darf kein Einfluss auf seine Stellung innerhalb der Gesellschaft haben. Dies ist zumindest in unserer westlichen Gesellschaft eine wichtige Errungenschaft. Seit der Osterweiterung der EU steht die Schwulen- und Lesbenbewegung jedoch vor der Herausforderung, diese Überzeugung dort zu vermitteln.

Unsere Gesellschaft hat einen langen Weg zurückgelegt, um Homosexuelle als gleichwertige Menschen zu behandeln und ihnen mit Toleranz zu begegnen. In Frankfurt am Main findet man diese Toleranz; die Stadt trägt das Thema erfolgreich in die Öffentlichkeit. Zum Beispiel wirbt die Stadt um homosexuelle Touristen durch eine Werbebroschüre; sie ist zu finden unter www.frankfurt-tourismus.de.

Der Christopher Street Day setzt Jahr für Jahr ein Zeichen für die Antidiskriminierungspolitik.
In diesem Sinne wünsche ich den Veranstaltern des Christopher Street Day viel Erfolg und allen Teilnehmern eine angenehme Zeit in Frankfurt am Main.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Roth
Oberbürgermeisterin
der Stadt Frankfurt am Main


Grußwort von Brigitte Zypries, MdB
zum Christopher Street Day
vom 16. Juli bis 18. Juli 2010 in Frankfurt am Main

Ich grüße alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Christopher Street Days vielmals. In Frankfurt fühlt man sich dem anderen Ufer seit jeher eng verbunden. Gute Beziehungen brauchen wir aber nicht nur zwischen den Anrainern des Main, sondern auch zwischen den Menschen – und zwar unabhängig von ihrer sexuellen Identität. Egal ob schwul, lesbisch oder hetero, in einer freien Gesellschaft verdient jeder Lebensentwurf den gleichen Respekt.

Trotz steigender Akzeptanz sind Benachteiligungen und Diskriminierungen von Schwulen und Lesben noch immer Realität. Deshalb sind internationale Kultur- und Sportereignisse, wie zum Beispiel die diesjährigen Gay-Games in Köln, von ganz besonderer Bedeutung. Die Begegnung mit homosexuellen Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt fördert die Akzeptanz und Toleranz für ein respektvolles Miteinander.

Ihr Fest, der Straßenumzug und die vielen anderen Aktionen rund um den CSD zeigen eindrucksvoll, wie aktiv die schwul-lesbische Community in Frankfurt ist, und das Motto „Stolz auf unsere Vielfalt“ ist ein gutes Zeichen für das Selbstbewusstsein und die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensentwürfe.

Ich wünsche allen Organisatoren, Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei unterhaltsame Tage in Frankfurt!

Ihre Brigitte Zypries